Die Stadt steht an der Stelle des lykischen Telmessos, dessen Anfänge bis ins 5. Jahrhundert vor Christus zurückreichen. Neuere Forschungen haben ergeben, das dieser Ort schon früher bewohnt war, möglicherweise schon ab dem 3. Jahrtausend v. Chr. Telmessos bildete zusammen mit der ca. 30 Km nördlich in den Bergen bei Üzümlü gelegenen Ruinenstadt "Kadyanda" die westliche Grenze des antiken Lykischen Städtebundes. Schon zur Zeit des sagenhaften Lyderkönigs Kroisos (Mitte 6.Jh.v.Chr.) war Telmessos wegen seiner Weissager im gesamten östlichen Mittelmeerraum berühmt. In byzantinischer Zeit hieß die Stadt Anastasiopolis. Später bekam sie den Namen Meðri (griechisch Makri).
Im Jahre 1934 wurde die Stadt zu Ehren des hier bei den kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen der Türkei und Griechenland um Kayaköy abgeschossenen Piloten Fethi Bey umbenannt. Fethi hatte seine Maschine noch über die Stadt hinweg ins Meer gesteuert, anstatt mit dem Fallschirm abzuspringen und das Flugzeug in die Stadt stürzen zu lassen. Er kam dabei ums Leben.
Der Tourismus, bildet den Hauptwirtschaftszweig. Die meisten Hotelanlagen befinden sich im Vorort Çalýþ. Hier befindet sich auch der längste Strand (teils Sand, teils Kies) von Fethiye (ca. 5 Km lang). Fethiye hat ein kleines Museum sowie ein großes traditionelles Hamam, welches das schwere Erdbeben im Jahre 1957 überstand.
Direkt oberhalb des Ortes sind große lykische Felsengräber in die Steilwand über der Stadt gearbeitet, die zu den schönsten ihrer Art zählen und die bekanntesten lykischen Grabformen vertreten. Die aus weiter Ferne sichtbaren Gräber sind durch ihre Architekturformen oder hoch angelegte große Tempelgräber, auf Fernwirkung ausgelegt.
Besonderen Eindruck macht ein Grab mit der Frontseite im Stil eines ionischen Antentempels, das inschriftlich als Grab des Amynthas, Sohn des Hermagios, bezeichnet ist. Die in der antike farbigen Kapitelle und Ornamente sowie deren Form, lassen eine Datierung ins 4. Jh. v. Chr. zu.
Sehenswert sind die Ruinen des helenistischen Theaters, das bis zu dem großen Beben 1856 noch recht gut erhalten war. Steinblöcke des Theaters sind bei der Zerstörung durch das Erdbeben bis in den ca. 70 m entfernten Hafen gerollt und in dem flachen Becken zu sehen. Das verschüttete Theater wurde in der zweiten Hälfte der 1990er Jahre ausgegraben. Es befinden sich hier und da noch mehrere einzelne lykische und römisch- lykische Sarkophage in situ.
Die spitz-keilförmige Fethiyeebene zieht sich in nord-östlicher Richtung bis zu dem etwa 25 Km entfernten Ort Kemer am Eþen-Çayý, (antiker Name:Xantos) Im Norden befindet sich das Boncuk-Massiv mit bis zu 2418 m. Im Osten von Fethiye und direkt hinter der Stadt beginnend, erhebt sich der Antitaurus mit dem Fethiye zunächt liegenden "2000er" Berg Mendos. Die Gipfel dieses ca. 150 Km breiten und 250 Km langen Gebirges übersteigen fast alle 2000 m. Die höchste Erhebung in der Nähe von Fethiye, der Uyluk Tepe, etwa 45 Km östlich der Stadt misst 3024 m. Bis in den Sommer (Juni) kann man die schneebedeckten Gipfel vom Calis-Strand aus sehen.
Im südlichen Stadtbereich am Straßenrand, auf kleinen Plätzen und zwischen Häusern befinden sich noch mehrere einzelne lykische und römisch-lükische Sarkophage in situ. Einer steht in einem Wohngebiet sogar mitten auf einer Straße. Das Strassenverker wird an dem Aussergewöhnlichen Objekt links und rechts vorbeigeführt. Andere Graeber sind an den Mauern der Häuser oder dienen - auf die Seite gekippt - als Hühnerställe.
Der Fischmarkt
Ecesaray Marina & Resort.
Neben dem kleinen Wirtschaftshafen befindet sich eine Marina, die von Weltenbummlern gerne zum Überwintern genutzt wird. Von der Seepromenade aus, die in ihrem Verlauf weitgehend der antiken Anlage entspricht, können Schifstouren unternommen werden.
Die moderne Marina "Ecesaray & Resort" ist rund um die Uhr geöffnet. Sie bietet eine luxuriöse Ausstattung und ein umfangreiches Serviceangebot. Die Marina hat 6 Schwimmstegen, einem alles umfassenden Wellenbrecher und 465 Muringplätzen.
Zwei Jahre hat man sich mit der besonders schwierigen Stegkonstruktion beschäftigt, denn die Schwimmstege mussten auf einer Wassertiefe von 20 Metern verankert werden. Travellift und Landliegeplätze sind im Bau. Seit Sommer 2003 ist die Marina fertig und bietet Rundumschutz vor allem auch im Winter.
Zum Komplex gehört das wunderschöne 5-Sterne-Hotel Ece Saray mit seiner renovierten klassizistischen Fassade, 14 Suiten und 38 Zimmern. Schwimmbad und Restaurants u. noch vieles mehr gehören selbstverständlich dazu.
Das Projekt wird realisiert und betreut von der Ecetas A.S. Holding in Ankara.
Einrichtungen: Das Personal hilft beim Anlegen mit Murings, Kanal 73 „Ece Marina“. 465 Liegeplätze, Wasser, Strom, Telefon und TV am Steg, Internet über Funknetz (Wireless LAN), 30 Duschen und WC, 2 für Behinderte. Tankstelle, Supermarkt, Boutiquen, Business Office, Fitnesscenter, Erste Hilfe, Sauna + Haman (im Hotel), Restaurant, Bar. Hamam auch in der Stadt ganz in der Naehe. Behörden im Ort.
Hafenamt, Banken, PTT, alle Arten Geschäfte, einen üppigen Bauernmarkt und jede Menge Restaurants und Konditoreien gibt es in der Stadt (10 Min. Fußweg).